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Technologischer Fortschritt

Durch erweiterte Bohrtechniken können Erzeuger zuvor unzugängliche Speicher nutzen, empfindliche Ökosysteme meiden und die Umweltbelastungen minimieren.

Durch moderne Bohrtechniken wie Horizontal-, Extended-Reach-, Multilateral- und Complex-Path-Bohrungen können Bergbauunternehmen heute Ressourcen erschließen, die zuvor nicht wirtschaftlich oder ökologisch vertretbar produziert werden konnten. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass empfindliche Ökosysteme unberührt bleiben und die Anzahl oberflächlicher Bohr- und Betriebsplätze und damit der Flächenbedarf im Sinne eines verantwortlichen Umgangs mit der Umwelt minimiert wird. Mit moderner Bohrtechnik können Bohrplätze erheblich kleiner ausgelegt werden. Zudem wurden zum Schutz von Umfeld und Anwohnern sowohl die Dauer einer Bohrung als auch ihre Lärmemission erheblich reduziert. Weil die Bohrlöcher heute schlanker ausgelegt werden können, reduziert sich die Menge an erbohrtem Gestein und damit die Anzahl der erforderlichen Abtransporte. 

Falls ein Speichergestein - wie bei den meisten konventionellen Lagerstätten - eine ausreichende Durchlässigkeit (Permeabilität) besitzt, strömen die Kohlenwasserstoffe aus der Lagerstätte von selbst in Richtung des Druckgefälles und damit ins Bohrloch. Je tiefer eine Lagerstätte liegt, desto höher lastet der Druck der überlagernden Gesteine auf den Porenräumen, was zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Gesteinsdurchlässigkeit führt. In diesen Fällen kommt ein seit Jahrzehnten erprobtes und bewährtes Verfahren zum Einsatz, das die Permeabilität der Lagerstättengesteine verbessert, die Fließwege der Kohlenwasserstoffe in der Lagerstätte erweitert und damit eine Produktion oftmals überhaupt erst möglich macht. Die Risse und Brüche verbessern die Durchlässigkeit und sorgen so für ein natürliches Aufsteigen der Kohlenwasserstoffe im Speichergestein. So wird die wirtschaftliche Förderung der Reserven aus Kohlenwasserstoff-Lagerstätten mit geringer Permeabilität bzw. aus Tight-Lagerstätten möglich.

Bei dieser Methode wird Wasser durch das Bohrloch gezielt und punktgenau in die Lagerstättenformation gepumpt. Durch hohen Druck werden die natürlichen Fließwege im Lagerstättengestein erweitert. Durch die Gesteinsphysik der Sedimentgesteine bleibt die Anwendung strikt auf den betreffenden Gesteinshorizont begrenzt, eine Kraftübertragung auf überlagernde Gesteinsschichten findet nicht statt. Zusammen mit dem Wasser werden druckfeste Sande in die Formation gepumpt, die dafür sorgen, dass die Zuflusswege für die Kohlenwasserstoffe offen und durchlässig bleiben. Bei der Aufnahme der Produktion aus der Lagerstätte wird das eingeleitete Wasser wieder durch das Bohrloch ausgefördert und separiert.

Die Methode zur Verbesserung der Permeabilität von Speichergesteinen hat eine lange Geschichte, die bis 1949 zurückgeht.

Der Einsatz dieser Methode zur Verbesserung des Fließverhaltens in Lagerstätten hat weltweit eine lange Geschichte. Die von allen zuständigen Behörden geprüfte und zertifizierte Maßnahme zur Permeabilitätsverbesserung wurde seit ihrem ersten Einsatz im Jahr 1949 in den USA ständig weiterentwickelt. Heute gehört sie als ebenso sichere wie hoch entwickelte Bohrtechnik zum Standard bei der Produktion von Kohlenwasserstoffen. In Deutschland wird sie seit über 50 Jahren ohne jedes Vorkommnis eingesetzt und hat die Produktion von vielen Milliarden Kubikmetern Erdgas ermöglicht - und damit einige Milliarden Euro in die Länderhaushalte gepumpt. Das Verfahren ist heute so weit entwickelt, dass das Gesteinsverhalten detailliert und mit hoher Genauigkeit berechnet werden kann. Höchste Sicherheitsstandards sorgen dafür, dass weder die Umwelt noch Trinkwasserhorizonte von den Maßnahmen beeinflusst werden.  

Die Hydraulic-Fracturing-Technik hat sich so weit entwickelt, dass das Gesteinsverhalten genau vorhergesagt werden kann. Außerdem gibt es nun mehrfache Absicherungen, um die Umwelt einschließlich des Grundwassers zu schützen.


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